Planlose Jugendschützer
Eigentlich fällt einem da nichts anderes ein als mit dem Kopf zu schütteln.
Da kommen irgendwelche Jugendschützer daher und äußern, dass zwei Queste in World of Warcraft jugendgefährdent seien und werden promt von Blizzard “ersatzlos” gestrichen.
Die Rede ist von den zwei saisonbedingten Quests des Braufest (“Parade der rosa Elekks” und “Fangt die wilden Wolpertinger!“), bei dem man sich virtuell betrinkt, um die Quest abschließen zu können.
Hallo? – Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben, ja und warum sieht man dann bei einigen Kreaturen immer noch Blut spritzen, wenn man getroffen wird oder man selber den Mob trifft? Es gibt PvP (Player vs. Player), wo sich Spieler gegenseitig virtuell umbringen. Alles virtuell, nicht real!
Und was ist mit besoffenen Vätern, die ihre Kinder verprügeln? Pisst denen an den Karren, das ist real.
Ich sehe eher das Problem, dass die Erziehung durch die Eltern nicht funktioniert. Die kümmern sich i.d.R um ihren eigenen Scheiß und sind froh, wenn die Kinder vorm TV, der Playstation oder aber vor dem Rechner sitzen und keinen Mucks von sich geben.
Das ist keine Erziehung.
Die Gören sind heute rotzfrech, haben keinerlei Respekt, kennen kein “bitte” oder “danke”, selbst ein “Guten Morgen.” bekommen die nicht raus. Und das Saufen, das lernen die nicht durch World of Warcraft, sondern von ihren Freunden und Schulkammeraden oder den Eltern selbst, die eh schon aus den oben genannten Varrianten auf der schiefen Bahn sind.
Das Spiel ist im “comic-style” und sieht nun nicht wirklich real aus. Wacht mal auf und kümmert euch um echte Probleme in Familien, als den Computerspielen immer die Schuld zu geben.
